Wem nützt die Stadt-Umland-Bahn?

Handelt es sich um eine bedarfsgerechte Vermeidung von Individual-Verkehr oder soll hier der Grundstein gelegt werden für die Verstädterung der Gemeinden im Münchner Süden? Der Bund Naturschutz steht vor einer schwierigen Abwägung. Die Trasse muss zwangsläufig über freie Felder und mitten durch den Regionalen Grünzug führen. Das Projekt soll 55 Mio-Euro allein auf Taufkirchner Flur verschlingen, mithin Gelder, die - wenn sie überhaupt aufzubringen sind - woanders fehlen werden. Hinzu kommen die defizitären laufenden Betriebskosten. Gibt es Landschaft und Steuermittel schonende Alternativen zu einer Schienenstrecke zwischen Taufkirchen und Ottobrunn/Neubiberg? Der Bund Naturschutz Taufkirchen wird am 10. März um 19 Uhr (Fraktionszimmer Rathaus-UG, Eingang Südseite) alle derzeit erkennbaren Gesichtspunkte dieses Projekts öffentlich diskutieren.

(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz vom 28.02.2004)